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  Die Auffangstation für Greifvögel, Eulen und Fledermäuse
Langstadt 2011

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  > Bericht 2011
Gegenüber 2010 verringerte sich die Zahl der Pfleglinge auf 50. Das lag wohl insbesondere an den Eulen, die nur mit einem Exemplar vertreten waren. Die Schleiereule, die normalerweise einen hohen Anteil an den Funden ausmacht, ist auf einem extremen Bestandstief und wird entsprechend seltener eingeliefert. Auch der Turmfalke hat noch nicht zu seinem langjährigen Mittel zurückgefunden. Immer größer scheint der Anteil ungewöhnlicher Pfleglinge zu werden, für die die Station nicht gut eingerichtet ist. Einige Bilder von 2011:
Katzenopfer Fransenfledermaus

Katzenopfer Fransenfledermaus. Mit der Philosophie "erst mal sehen, ob das Tier die Nacht übersteht" kommen viele Tiere zu spät in die Station. Auch diese Fledermaus starb bei nur geringfügigen Verletzungen: Durch Infektion aus dem Katzenspeichel. Bei sofortiger Behandlung wäre das Tier zu retten gewesen.

(Bild: Dirk Diehl)
 
 
Schleiereule
2011 gelangte als einzige Eule ein Exemplar der Schleiereule in die Station. Die Art hat in den letzten Jahren viele Brutstandorte aufgegeben und so war es erfreulich, daß wenigstens dieser Vogel nach einem Autoanprall geborgen und wieder gesund gepflegt werden konnte.

(Bild: Dirk Diehl)
 
Jungfuchs nach seiner Rettung
Ungewöhnliche Gäste häuften sich 2011. Beispielsweise hatte sich ein Jungfuchs bei der Untersuchung eines Gelben Sackes in einem Verpackungselement verfangen und mußte von Menschen aus seiner mißlichen Lage befreit werden. Natürlich verlor er den Anschluß an seine Familie und mußte von Hand aufgezogen werden.

(Bild: Dirk Diehl)
 
Eisvogel nach Glasanprall
Ein Fenster-Anprall war wohl die Ursache bei diesem Eisvogel-Individuum, nur noch kurze Flüge rund um einen Gartenteich zu machen und sich schließlich greifen zu lassen. Ohne Pflege hätte der Vogel die Nacht nicht überlebt, er wäre auf Grund seiner Gehirnerschütterung eine zu leichte Beute gewesen.

(Bild: Dirk Diehl)
 
verwaistes Eichelhäher-Junges
Von 3 verwaisten Eichelhäher-Jungen war leider nur Eines noch kräftig genug, daß es stabilisiert werden konnte und überlebte.

(Bild: Dirk Diehl)
 
 

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