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  Die Auffangstation für Greifvögel, Eulen und Fledermäuse
Langstadt 2019

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   Langstadt

  > Bericht 2019
Nur rund 50 Pfleglinge wurden 2019 aufgenommenen. Junge des Turmfalken waren nur mit einem Exemplar vertreten. Noch vor wenigen Jahren waren 30 Individuen nichts ungewöhnliches. Neben Greifvögeln, Eulen und Fledermäusen landeten wiederum auch einige Singvögel in der Station, von denen die Meisten an Singvogel-Stationen weitergegeben wurden.
Langohr mit Zungenbelag. D. Diehl
Junge Mückenfledermaus mit Fehlbildung an der Nase. Während das linke Nasenloch normal ausgebildet ist, mündet der rechte Nasengang in einer großen Öffnung zwischen Lippe und Zahnleiste (Pfeil). Fressen beim Fliegen ist für das Tier eine enorme Herausforderung und seine Freilassung fraglich.

(Bild: Dirk Diehl)
 
 
Sperber nach Anprall. Dirk Diehl
Dieses offensichtlich mit Vorerkrankungen (grünlicher Kot) an eine Scheibe angeflogene Exemplar des Sperbers konnte nur mit Hilfe der aufgefächerten Flügel sitzen bleiben. Sein Zustand verbesserte sich nicht, so daß er nach Wochen schließlich eingeschläfert werden mußte. Nervenbeeinträchtigungen regenerieren sich oft nur sehr langsam, weshalb dann oft erst nach längerer Pflegezeit erkennbar wird, ob sich das Tier erholt.

(Bild: Dirk Diehl)
 
ungewöhnlich roter Sperber.  Bild: Dirk Diehl
Dieses Sperbermännchen verendete wenige Tage nach Einlieferung an den Folgen einer Kollision mit einem fahrenden Auto. Ungewöhnlich ist die ausgeprägte rötliche Tönung seines Gefieders.

(Bild: Dirk Diehl)
 
Junger Wespenbussard. Dirk Diehl
Erneut kam 2019 ein Wespenbussard in die Station. Es war ein noch nicht flügger Jungvogel, der unweit seines Brutplatzes am Boden saß. Er war extrem parasitiert und magerte trotz Behandlung und reichlich Fütterung weiter ab. Auch eine Tierklinik, an die der Vogel über die Staatliche Vogelschutzwarte weitergeleitet wurde, konnte das Tier nicht retten.


(Bild: Dirk Diehl)
 
Junge Mehlschwalbe. Dirk Diehl
Eine gerade flügge Mehlschwalbe. Der Vogel hatte sich in einem Kellerabgang ausmanövriert und kam so unerfahren nicht mehr aus dem engen Abgang heraus. Einen halben Tag bei gutem Futter und Flugtrainingsmöglichkeit verbesserte die Flugkünste so weit, daß der Jungvogel danach wieder in die Betreuung seiner Eltern zurückkehren konnte.

(Bild: Dirk Diehl)
 
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