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  Der Mausohr-Bahnhof Mümling-Grumbach
(Förderprojekt 1205):
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Eigentümer:
HGON (Hessische Gesellschaft für Ornithologie und Naturschutz) und
SPA (Stiftung Pro Artenvielfalt®)
Das Bahnhofsgebäude
Das Bahnhofsgebäude in Mümling-Grumbach (Gemeinde Höchst im Odw.). Aus den gekippten Oberlichtern der Giebelfenster des Dachbodens fliegen die Fledermäuse aus. Die mächtige Eiche gehört zum Grundstück und ist ein Naturdenkmal.
Das Bild ist von 2004. (Bild: Dirk Diehl)
 
Das ehemalige Bahnhofsgebäude von Mümling-Grumbach beherbergt seit Jahren eine Weibchenkolonie des Großen Mausohrs, einer gefährdeten Fledermausart.
Einst war das Große Mausohr fast in jedem Dorf mit einer Kolonie vertreten. Heute gibt es in Hessen nur noch rund 50 Weibchenkolonien.
 
Großes Mausohr
Ein kleiner Ausschnitt aus der Weibchengruppe auf dem Dachboden des Bahnhofs. An kühlen Tagen bilden die Tiere eine kompakte Masse in der Giebelspitze. An heißen Tagen wechseln die Weibchen an die kühlere Nordgiebel-Wand und sitzen weniger dicht. Bei solch einer Gelegenheit entstand das Bild. (Bild: Dirk Diehl)
Dank der Bemühungen der Arbeitsgruppe Fledermäuse Odenwald konnte der Bestand in Mümling-Grumbach stabilisiert werden.
Die Bestandszahlen entwickeln sich seit Jahren positiv. Sie werden in jährlichen Zählungen durch den Quartierbetreuer Dieter Heilmann und seinen Helfern ermittelt.
Heute leben über den Sommer über 1.700 Weibchen mit ihren Jungen auf dem Dachboden. Damit beherbergt das Bahnhofsgebäude die zweitgrößte Kolonie in ganz Hessen.
Einschaufeln des Fledermauskotes
Der gereinigte Dachboden
Zu den jährlichen Tätigkeiten des Quartierbetreuers gehört neben der Ausflugszählung im Sommer auch die Reinigung des Dachbodens im Winter, wenn die Tiere im Winterquartier sind. Im Bild Links wird der Kot in Säcke verpackt, rechts nach der Reinigung. Rund 100 kg Kot ist jährlich abzuräumen. Wegen der guten Düngewirkung ist er ein begehrter Stoff. (Bilder: Dirk Diehl)
Im Bahnhof war ein Fledermaus-Informationszentrum mit Life-Schaltung auf den Dachboden geplant. Der Investor ging aber in die Insolvenz und seitdem war die Zukunft des Gebäudes und damit auch die der Kolonie ungewiß. Am 7. Dezember 2012 kam es zur Versteigerung.
Um das Vorkommen nachhaltig zu sichern und die Pläne für ein Fledermaus-Informationszentrum aufgreifen zu können, hat die Hessische Gesellschaft für Ornithologie und Naturschutz (HGON) gemeinsam mit der Stiftung Pro Artenvielfalt® (SPA) das Gebäude erworben. Die spontane Unterstützung durch verschiedene Naturschutzgruppen stellte die Finanzierung des Kaufpreises soweit sicher. Damit ist aber erst ein Anfang gemacht: Der schlechte Zustand des Gebäudes erfordert dringende Reparaturen und der Ausbau des Erdgeschosses als Informationsstätte ist auch noch zu bewältigen.
Helfen Sie, eines der bedeutendsten Mausohr-Quartiere Hessens langfristig zu sichern und erlebbar zu machen.
Spenden Sie für das Projekt „Mausohr-Bahnhof" Mümling-Grumbach oder werden Sie Projektpate beim Förderwerk Natur e.V..
Zum Thema
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Was das Förderwerk Natur e.V. bisher für den Bahnhof tun konnte, erfahren Sie hier.
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